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Andere über uns

 

„Für die Demokratie müssen wir streiten. Die Demokratiebegleiter der Neuen Arbeit organisieren das Gespräch und sind uns eine wichtige Unterstützung in der Arbeit mit den Langzeiterwerbslosen in der Betriebsseelsorge. Ich ziehe meinen Hut vor dieser wertvollen Aufgabe.“
    Guido Lorenz, katholischer Betriebsseelsorger in Stuttgart


„Der Stadtteiltreff ‚Oase‘ ist eine Tages- und Begegnungsstätte für alle Bürger/-innen aus Rot.
Insbesondere ist er ein Anlaufpunkt für Menschen, die von Armut oder Krankheit betroffen sind und sich in sozialen Schwierigkeiten befinden.
Neben dem Tagesbetrieb mit Mittagstisch und Cafeteria werden vor allem Aktionen und Ausflüge angeboten, um den Gästen soziale und kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.
Im Jahr 2019 waren die Demokratiebegleiter zu zwei Veranstaltungen zu Besuch in der Oase.
Gut besucht, mit jeweils ca 20 Gästen, wurde beim ersten Termin über den Stuttgarter Bürgerhaushalt referiert. Anschaulich und nah an der Thematik erklärten die Demokratiebegleiter das Prozedere des Bürgerhaushalts.
Beim zweiten Termin stand die EU- und die Gemeinderatswahl vor der Tür.
Auch hier beeindruckten die Demokratiebegleiter mit ihrem enormen ‚Know-How‘ unsere Gäste und konnten so manche knifflige Fragen der Gäste beantworten. Hervorzuheben ist, dass sie unseren Gästen auf Augenhöhe begegneten und so für ein angenehmes Gesprächsklima sorgten.“

    Johannes Schwill, Oase Stuttgart


„Die Demokratiebegleiter*innen ermutigen mit ihrem Engagement sozial benachteiligte Menschen zur Auseinandersetzung mit politischen Fragestellungen und zur Meinungsbildung. Sie stärken mit Aktionen und Veranstaltungen politisches und demokratisches Bewusstsein. Die Demokratiebegleiter*innen und mit ihnen die ‚Denkfabrik‘ der Neuen Arbeit gGmbH bereichern die politische Diskussion in Stuttgart. Das Jobcenter Stuttgart fördert dieses sinnvolle Projekt seit mehreren Jahren.“
    Jürgen Peeß, Amtsleiter Jobcenter Stuttgart
 

„Demokratiebegleiter sind wichtig, weil sie Menschen ermutigen, Rechte und Pflichten der Demokratie wahrzunehmen. So stärken sie den Zusammenhalt in unserer demokratischen Gesellschaft.“
    Gabriele Ehrmann, Diakoniepfarrerin im Kirchenkreis Stuttgart


„Am 26.05.19 fanden in Stuttgart Europa-, Regional-, und Gemeinderatswahlen statt.
Wahlen sind die einfachste Möglichkeit sich als Bürger*in in einer Demokratie zu beteiligen. Und gerade die Ergebnisse der Kommunalwahlen haben einen direkten Einfluss auf die unmittelbare Lebenswelt des oder der Einzelnen. Hier wird entschieden, wohin sich das unmittelbare Umfeld des Bürgers bzw. der Bürgerin entwickelt.
Schade ist nur, dass in der Vergangenheit immer weniger Bürger*innen diese Chance auf Einflussnahme auf die lokale Politik wahrgenommen haben.
Nicht nur im Stadtbezirk Zuffenhausen - sondern generell - ist die Wahlbeteiligung stetig gesunken und immer weniger Menschen haben von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht.
Diesem Trend wollten die Demokratiebegleiter*innen der Neuen Arbeit in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung aktiv entgegenwirken.
Deswegen stand im Mai an zwei Nachmittagen der Demokratiebegleiter-Bus auf dem Zuffenhäuser Bahnhofsvorplatz, um dort für eine stärkere Wahlbeteiligung zu werben und über die anstehenden Wahlen zu informieren.
Der Bezirksbeirat Zuffenhausen und die Bezirksverwaltung haben diese Aktion gerne unterstützt.
Der Bezirksbeirat hat in seiner Sitzung vom 30.04.19 die Veranstalter als besonders förderungswürdig eingestuft, da sie zur Belebung des Gemeinwesens beitragen. Dies hat z.B. Auswirkungen auf die Standgenehmigung, die das Amt für öffentliche Ordnung erteilt.
Ich habe die Veranstalter vor Ort besucht, ihnen für Ihre Arbeit gedankt und mir einen Eindruck von ihrer Arbeit verschafft.
In der Zeit, in der ich persönlich vor Ort war, wurde das Angebot von der Bevölkerung rege angenommen. Ich wurde Zeuge vieler Gespräche in denen über die anstehenden Wahlen informiert wurde. Natürlich wird auch in den Schulen das Thema politische Beteiligungsformen thematisiert und eigentlich sollte jeder Bürger*in über das Themengebiet Wahlrecht informiert sein. Die aufsuchende, niederschwellige Arbeit der Demokratiebegleiter scheint mir jedoch besonders sinnvoll, da ich den Eindruck hatte, dass der Informationsbedarf der Bürger*innen hoch war und diese das Angebot gerne in Anspruch genommen haben.
Am Sonntag, den 26.05.2019, habe ich dann, in Vertretung des Bezirksvorstehers, alle 22 Zuffenhäuser Wahllokale besucht und konnte erfreut feststellen, dass sich in fast allen Wahllokalen lange Schlangen, teilweise bis vor die Tür, gebildet hatten.
Das lag wahrscheinlich auch daran, dass es sehr viel zum Ausfüllen gab und nicht alle Wählerinnen und Wähler ihre zugeschickten Stimmzettel bereits zu Hause ausgefüllt hatten und so unfreiwillig für lange Wartezeiten vor den Wahlkabinen gesorgt haben. Ich bin davon überzeugt, dass gerade durch die Arbeit der Demokratiebegleiter doch der Eine oder Andere seine Meinung geändert hat und doch zur Wahl gegangen ist.
Obwohl die Wahlbeteiligung in allen Stuttgarter Stadtbezirken gestiegen ist, rangiert der Stadtbezirk Zuffenhausen leider im Vergleich zur Gesamtstadt immer noch auf dem hintersten Platz.
Dies ist sehr bedauerlich. Ich hoffe jedoch, dass die Demokratiebegleiter auch bei den nächsten Wahlen wieder im Stadtbezirk aktiv sein werden und wir es zusammen schaffen, dass der Stadtbezirk Zuffenhausen im Punkt Wahlbeteiligung weiter zulegen wird.“

     Karin Buschkühl, Stv. Bezirksvorsteherin Zuffenhausen


„Die Arbeit der Demokratiebegleiter ist wichtig, weil sie sich darum bemühen, dass gesellschaftliche Debatten und gesamtgesellschaftlich relevante Themen möglichst viele Menschen erreichen. Gemeinsam mit dem Fachbereich Gedenkstättenarbeit der Landeszentrale für politische Bildung haben die Demokratiebegleiter in den vergangenen Jahren einige Veranstaltungen durchgeführt, die Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen zusammengeführt haben, so zum Beispiel die Tagung „Orte, die verunsichern“. Weitere Veranstaltungen führten die Zielgruppen der Demokratiebegleiter an die Gedenkstätten am Nordbahnhof in Stuttgart, nach Vaihingen/Enz und Leonberg. Wir freuen uns auf die weitere äußerst fruchtbare Zusammenarbeit!“
    Andreas Schulz, Fachreferent für Gedenkstättenarbeit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


„Demokratie lebt vom Mitmachen! Am 23. Mai 1949 unterzeichnete Konrad Adenauer das Deutsche Grundgesetz. Es ist und bleibt die Grundlage unserer Demokratie und ein Symbol für Freiheit für alle Bürgerinnen und Bürger Deutschlands. Gerade deshalb ist die Arbeit der Demokratiebegleiterinnen und Demokratiebegleiter so wichtig. Sie unterstützen, informieren und ermöglichen so die Teilhabe an unserer demokratischen Gesellschaft. Deshalb ist dieses Projekt mit all seinen Engagierten von großer Bedeutung und verdient unsere besondere Anerkennung! “
    Karin Maag, Mitglied im Fraktionsvorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion